Speyer wurde seiner Favoritenrolle absolut gerecht

Klare 395,9 zu 707,4 Niederlage für Obrigheim 2
 

F.H.: Die Gäste aus Speyer, die sich vor dieser Saison enorm verstärkt hatten und vehement den Erstliga-Aufstieg anstreben, ließen den ohnehin personell stark gebeutelten Gastgebern nicht die Spur einer Chance. Die Pfälzer übertrafen mit 707,4 Punkten erneut die 700er Marke, während sich die Germanen mit lediglich 395,9 Punkten zufrieden geben mussten. Der Mannschaft muss man trotzdem eine ansprechende Leistung bescheinigen. Sie verzeichnete lediglich einen Fehlversuch, obwohl praktisch jeder an seine Grenze ging. Mehr war unter diesen Voraussetzungen einfach nicht machbar.

Bester Obrigheimer war Thorsten Hauß, der es auf 90,0 Punkte brachte. Er bot eine kämpferisch starke Leistung und bezwang im Reißen 127 und im Stoßen 164 kg. Ihm am nächsten kam Daniel Pischzan, der 75,0 Punkte in die Wertung brachte. Pischi machte seinem Beinamen „der Kämpfer“ alle Ehre und erzielte im Reißen 125 und im Stoßen 158 kg. Andre Hemmann, der gerade sein Studium in Karlsruhe aufgenommen hat und deshalb nur unzureichend trainieren konnte, trug 70,0 Punkte zum Gesamtergebnis bei. Seine Einzelergebnisse waren 103 kg im Reißen und 118 kg im Stoßen.

Marco Frick, der wegen seiner Ellenbogenprobleme und seinem Einstieg ins Studium derzeit nur unzureichend trainieren kann, steuerte 64,0 Punkte (Reißen 93 kg / Stoßen 114 kg) zum Gesamtergebnis bei. Auf 61,8 Punkte brachte es Jan Baumung, der immer noch an den Nachwehen einer Rückenverletzung laboriert. Er brachte im Reißen 105 und im Stoßen 125 kg zur Hochstrecke. Den 6. Platz im Team teilten sich Kevin Ockert (trotz Bänderdehnung im Fußgelenk) und „Betreuer“ Volker Hauß, die wegen des Aufrückens von Laszlo Kiraly in die „Erste“ kurzfristig diese Position einnahmen. Kevin übernahm den Reißpart und bewegte 87 kg (7,1 Punkte) über den Kopf. Volker ließ im Stoßen 150 kg (28,0 Punkte) folgen, sodass sie zusammen 35,1 Punkte auf das Mannschaftskonto sammelten.

Die Pfälzer hatten ihre beste Kraft in Harut Jafarov, der 157,0 Punkte erzielte, gefolgt von Olympiateilnehmer Artyom Shaloyan (135,0), Lars Blanke (124,2), Amreyan Hovhannes (124,0), Alexander Moskwitin (88,6) und Sergej Kisser (78,6).

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