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F.H.:
Mit Adrian Müller, Philipp Hülser, Norman Großkinsky und Leah Kratschmann
hatten sich vier Obrigheimer Nachwuchsathleten für die deutsche
C-Jugendmeisterschaft (Altersbereich 13 und 14 Jahre), ausgetragen im
sächsischen Riesa, qualifiziert. Bestens auf diese Titelkämpfe vorbereitet
knüpfte das Quartett an die großen Erfolge der letzten Jahre an. Mit zwei
1., einem 3. und einem 7. Platz sowie Rang 5 im Mannschaftswettbewerb kehrte
man äußerst zufrieden von der Elbe an den Neckar zurück. Dazu passte auch,
dass Adrian Müller als technisch bester Heber der gesamten Meisterschaft
ausgezeichnet wurde und dafür den Wanderpokal der deutschen
Gewichtheberjugend erhielt. Damit befindet sich dieser bereits zum 3. Mal in
Folge (2007 Nico Müller, 2008 Matthias Trummer) in Obrigheimer Hand.
Eine überragende Vorstellung bot der 14-jährige Adrian Müller. Der 43 kg „schwere“ Athlet steigerte sich im Reißen um 4 auf nunmehr 57 kg. Im Stoßen bewältigte er hervorragende 75 kg, was einer Verbesserung um 5 kg gleichkam. In Addition verbesserte er damit seinen Zweikampfrekord um 9 auf insgesamt 132 kg. Zusammen mit seinen Athletikergebnissen von 12,2 Sek. im Sternlauf, 8,22 m im Dreierschlusssprung sowie 9,50 m im Schockwurf erreichte er als Sieger der Klasse Jahrgang 1995 Feder den Spitzenwert von 653,6 Punkten. Für eine faustdicke Überraschung sorgte der gleichaltrige Philipp Hülser. Nicht unbedingt als Favorit angereist trumpfte er in der WM-Sporthalle zu Riesa groß auf und absolvierte seinen bisher besten Wettkampf. Mit 12,7 Sek. im Lauf, 8,64 m im Sprung und 8,80 m im Wurf legte er einen vielversprechenden Grundstock, den er dann im Gewichtheben aufgrund seiner Reißleistung von 54 kg und seines Stoßergebnisses von 74 kg in den Sieg ummünzte. Insgesamt 561,5 Punkte machten ihn zum Gewinner der Klasse Jahrgang 1995 leicht. Für Norman Großkinsky war mit dem Erreichen der Qualifikationsnorm bereits ein Traum in Erfüllung gegangen. Dass dann vor Ort sogar ein Mittelplatz herausspringen würde, war für ihn mehr als erfreulich. Mit 402,1 Punkten belegte er in der Gruppe 1996 schwer den 7. Platz. In den Gewichtheberdisziplinen brachte er dabei 43 bzw. 48 kg zur Hochstrecke. Im Lauf kam er auf 14,6 Sek., im Wurf auf 6,98 m und im Sprung auf 5,57 m. Die Hoffnungen bei der weiblichen Jugend ruhten auf Leah Kratschmann. Die junge Athletin präsentierte sich top vorbereitet und steigerte ihre Bestmarke im Reißen auf 37 kg und im Stoßen auf 50 kg. Damit hatte sie sich eine sehr gute Ausgangsposition für die Athletik erarbeitet. Diese galt es nun durch gute Athletikergebnisse zu festigen. Mit 13,9 Sek. im Lauf, 8,28 m im Wurf und 5,68 m im Sprung wahrte sie ihre Chance und sammelte 470,3 Punkte auf ihrem Konto. Somit konnte sie sich über den Platz 3 im Jahrgang 1996 freuen. Im Mannschaftswettbewerb erreichte das Germanen-Team in der Besetzung Adrian Müller, Philipp Hülser, Leah Kratschmann und Norman Großkinsky mit 2087,5 Punkten den 5. Platz. Meister wurde Gräfenroda vor Lörrach, Riesa und Frankfurt/Oder. |








