Obrigheim II verteidigt Tabellenführung

Ungefährdeter 388,4 zu 278,0 Sieg gegen Verfolger Flözlingen

 

 

F.H.: Der 2. Mannschaft des SV Germ. Obrigheim ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Oberliga-Meisterschaft gelungen. Mit einem klaren 388,4 zu 278,0 Erfolg gegen den Vorjahreszweiten Flözlingen feierte man den fünften Sieg in Folge. Alle Teildisziplinen gingen an die Gastgeber, sodass alle drei Punkte am Neckar blieben. Dabei war man seitens der Gastgeber gar nicht so zuversichtlich in diese Begegnung gegangen, standen doch mit Marco Frick und Adrian Müller, die beide am kommenden Wochenende in der Bundesliga zum Einsatz kommen, sowie dem an einer Zerrung laborierenden Kevin Ockert drei der leistungsstärksten Heber nicht zur Verfügung. Da kam es gerade recht, dass die Gäste aus dem Schwarzwald ebenfalls mit personellen Problemen behaftet waren und dass der beruflich nach Wolfsburg verzogene Jan Baumung dieses Wochenende zu einem Heimatbesuch nutzte und gleich bereit war, hier in die Bresche zu springen. Er tat dies mit überaus erfreulichen 85,6 Punkten, die ihn gleichzeitig als stärksten Heber der Veranstaltung auswiesen.

Zweitbester seines Teams war der EM-Teilnehmer Matthias Trummer, der ohne Fehlversuch 110 bzw. 130 kg zur Hochstrecke brachte und damit 70,0 Punkte einheimste. Mit 66,8 Punkten folgte Andre Hemmann, der im Reißen 105 und im Stoßen 120 kg über dem Kopf fixierte. Ein sehr guter Einstand glückte der deutschen C-Jugendmeisterin Lena Trummer und dies, obwohl sie die gesamte letzte Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte. Mit sechs gültigen Versuchen (60 bzw. 76 kg) steuerte sie 58,0 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Nur einen Zähler weniger verbuchte der deutsche Jugendmeister Philipp Hülser, der im Reißen 88 und im Stoßen 105 kg bezwang. Die restlichen 51,0 Punkte gingen auf das Konto von Alisha Seufert. Die deutsche Jugendmeisterin gefiel durch gültig gehobene 50 bzw. 75 kg.

Bester Heber auf Flözlinger Seite war Ettore Braunbart mit 67,8 Punkten, gefolgt von Oliver Jauch (67,0), Holger Wössner (61,2) Jakob Storz (44,0) und Daniel Ohnmacht (38,0).

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