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F.H.: Am vergangenen Sonntag fanden bereits zum 35. Mal in Folge die Jugend-Vereinsmeisterschaften der Abteilung Schwerathletik statt. Die Veranstaltung war wie immer eingebettet in eine kleine Nikolausfeier, in deren Rahmen der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht mit meist lobenden und aufmunternden, teils aber auch mit mahnenden Worten den jungen Gewichthebern kleine Präsente überreichten. Im Beisein der Eltern und Angehörigen zeigten selbst die Jüngsten äußerst ansprechenden Gewichthebersport und beeindruckten durch ihr bereits überdurchschnittlich ausgeprägtes technisches Können. Der von vielen fleißigen Helfern bestmöglich ausgeschmückte Trainingsraum war randvoll, als die Veranstaltung pünktlich um 14.30 Uhr mit den sportlichen Wettbewerben ihren Anfang nahm. Insgesamt 36 junge Nachwuchsathletinnen und Athleten bewarben sich um den Titel eines Vereinsmeisters und waren mit Freude und Eifer bei der Sache, wenn es darum ging, Hanteln und Gewichte nach oben zu stemmen. Obwohl beim eigentlichen Gewichthebernachwuchs die älteren Jahrgänge wegen ihrer intensiven Beanspruchung in den Mannschaften „geschont“ wurden, gab es teils ganz beachtliche Leistungen zu bestaunen. Im Teilnehmerfeld befanden sich auch dreizehn Angehörige der Kooperation Schule-Verein, die erstmals wettkampfmäßig an die Hantel gingen und unter der Obhut von Kooperations-Trainer Oliver Caruso bereits mit recht guten Leistungen aufwarteten. Den Jahrgang 2002 weiblich gewann Selina Schönsiegel vor Cathrin Grimm und Emma Pfleger. Beim Jahrgang 2001 belegte Sophia Rudolf den 1. und Alisa Endres den 2. Platz. Bei der männlichen Jugend gewann Finn Hauptvogel den Jahrgang 2004 vor Ron Schaardt. Im Jahrgang 2003 war Kevin Bekson vor Jan Gehrig erfolgreich. Erster des Jahrgangs 2002 wurde Semih Yolcu gefolgt von Ben Schenk und Mert Görmemis und beim Jahrgang 2001 setzte sich Alexander Messerschmidt gegen Justus Stürmer durch. Aus den Reihen des Gewichthebernachwuchses wusste Sarah Döll zu gefallen. Als Gewinnerin des Jahrgangs 2000 verbesserte sie sich mit sehr guter Technik auf 32 kg im Reißen und 42 kg im Stoßen und steigerte damit ihre Zweikampfleistung um 4 kg. Bei der männlichen Jugend war Ruben Hofmann erfolgreich, der im Reißen 34 und im Stoßen die neue Bestmarke von 46 kg bewältigte. Sieger des Jahrgangs 1999 wurde Yannik Staudt, der mit den neuen Bestleistungen von 39 kg im Reißen und 55 kg im Stoßen beeindruckte. Auf dem 2. Platz Michael Druck, der 35 bzw. 45 kg zur Hochstrecke brachte und mit einer deutlichen Leistungssteigerung überraschte. Knapp geschlagen auf Platz 3 Janne Soldner, der 46 bzw. 60 kg noch oben bewegte. Sieger des Jahrgangs 1998 wurde Jannik Frischknecht, der trotz Trainingsrückstand mit 32 bzw. 42 kg neue Bestleistungen erzielte. Den Jahrgang 1997 gewann Sven Hoffmann mit den neuen persönlichen Rekorden von 52 bzw. 75 kg. Philipp Dojwa und Robin Pischzan konnten krankheitsbedingt nicht eingreifen. Beim Jahrgang 1997 weiblich kehrte Laura Waldenberger ( 50 bzw. 68 kg) das Ergebnis der deutschen Meisterschaft um und gewann ganz knapp vor Lena Trummer (55 bzw. 74 kg). Der Jahrgang 1996 sah Tim Zimmermann in Front, der mit den neuen Bestleistungen von 52 bzw. 80 kg aufwartete. Auf Platz 2 Steven Ried, der mit den Bestleistungen von 67 bzw. 90 kg die höchsten Lasten bewegte und seine Zweikampfleistung um 12 kg verbesserte. Bei der weiblichen Jugend war Leah Kratschmann (45 bzw. 56 kg) im Jahrgang 1996 und Alisha Seufert (55 bzw. 73 kg) im Jahrgang 1994 erfolgreich. Von den für den Wettkampf „geschonten“ Athleten wurde für die Auswertung der letzte Wettkampf berücksichtigt, wodurch sich folgende Reihenfolge ergab. Jahrgang 1996: Vereinsmeister Adrian Müller, 2. Philipp Hülser. Jahrgang 1994: Vereinsmeister Matthäus Hofmann, 2. Matthias Trummer, 3. Michèl Dörr. Jahrgang 1993: Vereinsmeister Nico Müller, 2. Daniel Schwenzer, 3. Dennis Reiß. |